Auch hier hat Uli wieder Vorarbeit geleistet, denn das passende Tragegestell war ebenfalls mit im Paket. So macht das Spaß ;-). Als erster Huckepack-Delinquent mußte Vincents Eigenbau-HLG herhalten, 1,50 m Spannweite, 450 g leicht und mit einem 3-lagigen Kohlefaser pre-Preg Rumpf ausgerüstet. Mit dem Teil kann man notfalls einen Elefanten aufspießen...
Mal davon abgesehen, dass die Gummis des Huckepackaufsatzes inzwischen etwas malad sind, klappte der erste Schlepp ausgezeichnet. Auffällig ist jedoch eine extreme Windanfälligkeit mit aufgeschnalltem Gestell, ebenso sollte man Kunstflugeinlagen unterlassen, das Modell reagiert mit dieser Schrankwand auf dem Dach teilweise unberechenbar. Und das, obwohl schon beidseitig große Löcher ausgesägt wurden. Die Startstrecke verkürzt sich bei leichten Seglern auf dem Dach deutlich, mit den schwereren Geschossen bleibt sie in etwa gleich, wobei dann eine recht gut beherrschbare Schwanzlastigkeit eintritt. Inzwischen hat die Porterfield auch schon propellerlose Elektrosegler mit rund 2 m Spannweite (beim Start überzogen und ein Propellerblatt abgebrochen...) und 1,5 Kg Gewicht problemlos in die Luft gebracht. Tests mit größeren Modellen stehen noch aus, ebenso wie klassischer F-Schlepp. Die Akkukapazität reicht für zwei Schlepps auf eine gute Ausgangshöhe, wobei das Verhältnis ca. 2:1 ist; beim ersten Schlepp 300 m, beim zweiten noch 150 m ;-). Als nächstes werden wohl 20 Zellen des Typs 1700 SCR geordert, was dann höhere Leistung bei 200 g weniger Gewicht bedeutet, die Laufzeit verkürzt sich aber entsprechend.
|
|
|
| Das "wunderhübsch" lackierte... | .. Huckepack-Gestell der Porterfield |
Auch der erste Huckepackschlepp wurde auf Video festgehalten. Unten gibt es auch diesen wieder als *.wmv (Windows Media File) zum Download. Einfach mit der rechten Maustaste anklicken und "speichern unter" wählen / just klick the right mousebutton an choose "save as".