Zu letzterem Zwecke nehme ich das Programm von Wilhelm Geck Names "E-Antrieb", welches erfahrungsgemäß recht genaue Werte oder zumindest ganz gute Anhaltspunkte liefert. Zudem kann man auch die Daten des Modells mit eingeben, was die genaue Berechnung erst ermöglicht. Hier die wichtigsten technischen Daten der Porterfield:
| Spannweite / wingspan | 1765 mm / 69.5" |
| Flächentiefe / wing depth | 254 mm / 10" |
| Flächeninhalt / wing area | 44,81 dm² / 675.2 sqin |
| Länge / length> | 1155 mm / 45.5" |
| Gewicht o. Antrieb/ weight without drive | 1800 g |
| Gewicht flugfertig wie beschrieben/ weight ready to fly as described | 3584 g |
| Profil | Clark Y |
Das alles im Programm eingeben führte dann zu den ersten Ergebnissen wie unten zu sehen. Als Vergleich habe ich auch Ulis Antriebskombinationen mit eingeben, um einen einfachen Vergleich zu haben. Zumindest rechnerisch landet der Keller auf den hinteren Rängen. Der Ultra 1300-9 (349 g) fiel aufgrund seiner zu geringen Spannungsfestigkeit aus; hier wären rechnerisch zwar sehr hohe Leistungen möglich, der Motor läuft dann aber schon längst im absolut roten Bereich, was ein Getriebe erfoderlich machen würde. Aber das wäre gegen die Vorgabe gewesen, möglichst nur vorhandenes Material einzusetzen. Gleiches gilt für den Ultra 1300-12 (348 g), der nur bis ca. 16 Zellen bei 31 A einsetzbar ist. Der Ultra 3300-10 (525 g) hingegen kann auch mit 22 Zellen bei 36 A betrieben werden, ohne schlapp zu machen.
Letzen Endes entschied ich mich dann für den zwar 172 g schwereren, aber auf Dauer belastbarer erscheinenden Ultra 3300-10 an 20 Zellen Sanyo 2000 SCR sowie einem STW bzw. Sommerauer Regler mit 50A Belastbarkeit bei maximal 30 Zellen. Als Propeller kam beim Erstflug ein 15/8 Menz "S" zum Einsatz, der inzwischen auf 17/8" geändert wurde.